Wir bringen das Thema „Haltepunkt Morgensternsheide“ wieder auf die Tagesordnung. Seit Jahren ist hier eine S-Bahn-Station der Regiobahn S28 geplant. „In den vergangenen Monaten haben wir immer wieder über die Verkehrsprobleme rund um das Etienne-Krankenhaus gesprochen“, sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Föhr, „eine Stärkung des ÖPNV könnte hier für eine deutliche Verbesserung sorgen.“ Daher hat die SPD-Fraktion einen aktuellen Sachstand der Verwaltung zu diesem Thema für den Planungsausschuss am 8. November beantragt.

Der angedachte Regiobahn-Haltepunkt im Bereich des Johanna-Etienne-Krankenhauses beschäftigt die Neusser Politik seit vielen Jahren. Der Rat der Stadt Neuss hat am 10. Februar 2012 über den Standort Morgensternsheide beraten und die Verwaltung beauftragt, die erforderlichen Beschlüsse vorzubereiten. Auch der Aufsichtsrat der Regiobahn hat daraufhin die Geschäftsführung mit dem Beginn der Planung beauftragt.

Letzter Sachstandsbericht vor vier Jahren

Im aktuellen Entwurf des Flächennutzungsplanes ist der Haltepunkt zwar schon berücksichtigt, die angedachte Errichtung ist seitdem aber immer wieder verschoben worden. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung wurde zuletzt am 13.11.2013 über den aktuellen Sachstand informiert. In der Neuß-Grevenbroicher Zeitung wurde vor zwei Jahren über das Thema berichtet. Demnach sagt Regiobahn-Geschäftsführer Stefan Kunig damals, die Wahrscheinlichkeit, dass die Haltestelle gebaut wird, liege „im einstelligen Prozentbereich“.

Ein Vertreter der Regiobahn soll berichten

„Mit dem angedachten Regiobahn-Haltepunkt könnte das Nahverkehrsangebot für den Neusser Norden deutlich ausgeweitet und verbessert werden“, sagt Claudia Föhr. Die Stadtverordnete wurde daher in jüngster Zeit vermehrt aus der Bevölkerung wieder auf das Thema angesprochen. Die SPD-Fraktion wünscht sich neben dem Sachstandbericht der Verwaltung, dass ein Vertreter der Regiobahn in die Sitzung des Planungsausschusses eingeladen wird.

 

Foto: Regiobahn