Auf unseren Antrag hin wird sich der Bezirksausschuss Norf in seiner nächsten Sitzung am 5. Juni mit den Verkehrsproblemen in Norf und Derikum beschäftigen. „Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben sich in den vergangenen Wochen mit uns in Verbindung gesetzt und die seit vielen Jahren vorhandenen Verkehrsprobleme beklagt“, berichten Marcel Hoffmann und Ralph-Erich Hildebrandt.

Der gewerbliche Durchgangsverkehr muss reduziert werden

Marcel Hoffmann betreut für uns seit einiger Zeit den Wahlkreis Derikum und regt nunmehr die Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes für Norf und Derikum durch die Stadtverwaltung an. „Wir möchten den Anteil des gewerblichen Durchgangsverkehrs in den Wohngebieten verringern und schon heute Vorschläge erarbeiten lassen, um das vorgesehene Gewerbegebiet im Bereich der Dieselstraße verkehrsverträglich für den Neusser Süden anbinden zu können“, erklärt Marcel Hoffmann. In diesem Zusammenhang möchten wir auch den CDU-Vorschlag einer möglichen Umgehungsstraße vom Gewerbegebiet Krupp-/Mainstraße zum geplanten Autobahnanschluss Delrath prüfen lassen – aber eben auch weitere mögliche Verbesserungsvorschläge nicht unberücksichtigt lassen. „Wir haben als SPD-Fraktion in den Haushaltsberatungen beispielsweise 100.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Dieselstraße durchgesetzt. Das sollte in einem Gesamtkonzept ebenfalls berücksichtigt werden“, erklärt Ralph-Erich Hildebrandt, der für uns als Ortsvereinsvorsitzender neben Rosellen und Allerheiligen auch für den Stadtteil Norf zuständig ist. Als einen weiteren Bestandteil in dem Gesamtverkehrskonzept möchten wir darüber hinaus die Schaffung zusätzlicher Parkplätze durch die Verwaltung prüfen lassen, um die angespannte Parkplatzsituation zumindest teilweise in den Griff zu bekommen.

„SPD Neuss im Dialog“ im „Haus Derikum“

Unser Vorsitzender Sascha Karbowiak verweist in diesem Zusammenhang auch auf unsere Gesprächs- und Veranstaltungsreihe „SPD Neuss im Dialog“, die am 12. Juni um 18:30 Uhr im „Haus Derikum“ stattfinden wird. „Selbstverständlich möchten wir mit den Anwohnern auch über die möglichen Auswirkungen des neuen Gewerbegebietes und die bestehenden Verkehrsprobleme ins Gespräch kommen und uns über mögliche Verbesserungsvorschläge informieren lassen“, erläutert Sascha Karbowiak.