Neuss braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Dafür setzen wir uns als SPD Neuss mit unseren Planungspolitikern um Peter Ott und Sascha Karbowiak seit vielen Jahren ein. Immerhin hat die CDU in den vergangenen Jahren ihre bisherige Blockadehaltung zumindest teilweise aufgegeben. Dennoch stehen wir immer noch vor gewaltigen Aufgaben: Jeder zweite Neusser hätte theoretisch Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein und eine öffentlich-geförderte Wohnung. Doch nur für einen Brauchteil dieser Menschen steht aktuell tatsächlich eine Wohnung zur Verfügung.

Wir fordern daher seit vielen Jahre, dass bei größeren Neubauvorhaben eine Quote für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau umgesetzt wird. Darüber hinaus hat der Stadtrat auf unseren Antrag hin ein Konzept für den Ankauf von Belegungsrechten beschlossen. Das Konzept sieht vor, dass ein Vermieter einen Zuschuss von der Stadt erhält und sich im Gegenzug dazu verpflichtet, die Wohnung nur an Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein zu vermieten.

Die GWG: Großer Akteure auf dem Neusser Wohnungsmarkt

Wir sind allerdings immer auf der Suche nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten. Im Rahmen unserer Veranstaltungs- und Gesprächsreihe „SPD Neuss im Dialog“ haben wir uns aus diesem Grund zu einem Austausch mit dem Vorstand der „Gemeinnützigen Wohnungs-Genossenschaft“ (GWG) getroffen. Die GWG ist mit knapp 3.500 Wohnungen einer der größten Akteure auf dem Neusser Wohnungsmarkt. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen über 15,5 Mio. EUR in den Wohnungsbestand investiert.

Auch in diesem Jahr ist die GWG wieder ein zuverlässiger Partner für die Stadt Neuss: „Durch die aktuellen Bauvorhaben an Glehner Weg, Fesserstraße, Freiheitstraße und Lützowstraße schafft die GWG über 80 neue öffentlich-geförderte Wohnungen“, erklärt unser planungspolitischer Sprecher Peter Ott. Auch beim Bau von neuen Kindertagesstätten ist die GWG mit von der Partie: Mit der Kita an der Eichendorffstraße, der Kita an der Eichenallee in Norf und der Kita an der Carlo-Mierendorff-Straße in Weckhoven unterstützt die GWG die Stadt Neuss bei der Schaffung von neuen Kita-Plätzen.

Neue Erkenntnisse für die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum

Vor allem haben wir mit den beiden GWG-Vorständen Ulrich Brombach und Stefan Zellnig darüber diskutiert, wie wir zukünftig noch mehr Tempo bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnungen aufnehmen können. „Der Austausch mit der GWG hat uns gezeigt, dass wir als SPD Neuss mit unseren bisherigen Initiativen auf dem richtigen Weg sind“, erläutert unser Vorsitzender Sascha Karbowiak. „Aber wir haben auch neue Erkenntnisse gewinnen können. Die werden wir nach der Sommerpause als Anträge in die jeweiligen Fachausschüsse einbringen“, so Sascha Karbowiak.