Die Schaffung von zusätzlichen bezahlbaren Wohnungen wird auch in den kommenden Jahren eines unserer Kernanliegen bleiben. Aus diesem Grund führen wir in regelmäßigen Abständen Gespräche mit den wichtigen Akteuren auf dem Neusser Wohnungsmarkt. Im Juni letzten Jahres haben wir uns aus diesem Grund im Rahmen unserer Gesprächs- und Veranstaltungsreihe „SPD Neuss im Dialog“ mit dem Vorstand der „Gemeinnützigen Wohnungs-Genossenschaft“ (GWG) getroffen und gemeinsam überlegt, wie wir zukünftig noch mehr Tempo bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnungen aufnehmen können.

Der Bauverein investiert in den kommenden fünf Jahren 450 Millionen Euro in 1.350 neue Wohnungen

Vor einiger Zeit haben wir mit der Neusser Bauverein AG den zweiten großen Akteur auf dem Neusser Wohnungsmarkt einen Besuch abgestattet. Organisiert hatte den Besuch unser planungspolitischer Sprecher Peter Ott. Die Planungspolitiker unserer Ratsfraktion diskutierten über zwei Stunden lang mit den Bauvereinsvorständen Frank Lubig und Dirk Reimann über die angespannte Lage auf dem Neusser Wohnungsmarkt und die zukünftigen Projekte der Neusser Bauverein AG. Mit über 6.850 Wohneinheiten in 869 Häusern verfügt die Neusser Bauverein AG über den größten Wohnungsbestand in der Stadt Neuss – knapp 21.000 Mieterinnen und Mieter wohnen in einer Bauvereinswohnung. „In den kommenden fünf Jahren investiert der Bauverein knapp 450 Millionen Euro, um 1.350 neue Wohnungen bauen zu können“, erklärt unser planungspolitischer Sprecher Peter Ott. Auf dem Alexianer-Areal wird in den kommenden Jahren beispielsweise ein bunter Mix aus Ein- und Mehrfamilienhäusern mit rund 130 bezahlbaren Wohnungen entstehen. Und auf dem Gelände der ehemaligen Sauerkrautfabrik entstehen in unmittelbarer Nachbarschaft weitere 154 bezahlbare Wohnungen. „Die Neusser Bauverein AG bleibt somit weiterhin ein wichtiger Partner für die Stadt Neuss“, sagt Peter Ott.

Auch über aktuelle Probleme wurde gesprochen

Wir haben mit den beiden Bauvereinsvorständen allerdings auch aktuelle Probleme gesprochen, beispielsweise über die steigenden Baukosten. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Baukosten von 1.600 EUR pro Quadratmeter auf bis zu 2.400 EUR pro Quadratmeter erhöht. Und auch die aktuellen Probleme mit dem Rhein-Kreis Neuss in der Frage, welche Mietkosten der Kreis für Hilfeempfänger als angemessen anerkennt und erstattet, haben unsere Planungspolitiker gemeinsam mit den Vorständen der Neusser Bauverein AG diskutiert.

Der Bauverein widmet sich wieder seinem Kerngeschäft

„Wir freuen uns, dass der Neusser Bauverein sich unter Bürgermeister Reiner Breuer wieder voll und ganz seinem Kerngeschäft widmet und in den kommenden Jahren viele dringend benötigte bezahlbare Wohnungen bauen wird“, erläutert unser Parteivorsitzender Sascha Karbowiak. Als SPD-Fraktion werden wir uns im Stadtrat und in den Fachausschüssen auch zukünftig dafür einsetzen, dass in Neuss in den kommenden Jahre so viele neue bezahlbare Wohnungen wie möglich entstehen können. „Wohnungsbauprojekte ohne bezahlbare Wohnungen werden wir als SPD Neuss nicht mehr unterstützen“, sagt Sascha Karbowiak.