Das Jahr 2019 könnte ein wichtiges Jahr in der Geschichte des Jahnstadions werden. Denn in diesem Jahr soll die größte städtische Sportanlage modernisiert werden. „Wir haben uns als SPD Neuss immer für die Modernisierung des Jahnstadions eingesetzt und regelmäßig entsprechende Anträge in den Sportausschuss eingebracht“, sagt Sascha Karbowiak. Unser Vorsitzender ist auch Stadtverordneter für das Stadionviertel.

Das Jahnstadion erhält einen Kunstrasenplatz

Aufgrund unseres Antrags hat die Stadtverwaltung am Mittwoch im Sportausschuss über die aktuellen Maßnahmen und den Zeitplan der Baumaßnahmen berichtet. Wichtigste Neuerung: Das Jahnstadion soll einen Kunstrasenplatz erhalten. Damit verbessert sich insbesondere die Situation für die vielen Fußballer der im Jahnstadion beheimateten Vereine. Die in die Jahre gekommenen Ascheplätze müssen aktuell immer wieder bei starkem Regen gesperrt werden. Genau hier wird der Kunstrasenplatz für deutliche Verbesserungen sorgen.

Auch Tennis-, Hockey- und Freizeitsportler profitieren

„Ich freue mich aber auch über die angedachte Laufbahn um die Fußballplätze sowie den Calisthenics-Park mit Kletterwand“, so Karbowiak weiter. Durch diese Maßnahmen profitieren auch die vielen Freizeitsportler von den Investitionen im Jahnstadion. Unter einem Calisthenics-Park versteht man eine Outdoor-Fitness-Anlage, die aktuell deutschlandweit in immer mehr Städten und Gemeinden errichtet wird.

Auch für den Tennissport sind deutliche Verbesserungen geplant. So sollen vier hochmoderne neue Hartplätze mit Beleuchtung und ein neuer Fitnessraum für ein attraktiveres Angebot sorgen. Zudem wird die Flutlichtanlagen für beide Hockey-Plätze ertüchtigt, eine kleine Zuschauertribüne gebaut sowie die Bolzplätze im hinteren Bereich des Jahnstadions modernisiert.

Baubeginn ist bereits im Mai

Schon im Mai soll mit den Maßnahmen begonnen werden. Bis zum November soll der Großteil der Maßnahmen dann bereits abgeschlossen sein. Die Stadt Neuss sagte auf Anfrage der SPD im Sportausschuss zu, den Großteil der Baumaßnahmen in den Sommerferien durchzuführen. Während der Bauphase wird zudem der zweite Ascheplatz weiterhin bespielbar bleiben. So soll der Spiel- und Trainingsbetrieb auch während der Bauarbeiten sichergestellt werden. „Ich freue mich jedenfalls, dass es nun endlich los geht. Das Jahnstadion wird nach vielen Jahren im Dornröschenschlaf endlich modernisiert“, sagt Sascha Karbowiak.

 

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