Die über 800 Anwohnerinnen und Anwohner der Klever Straße können sich freuen: Ab dem Januar 2020 soll die Klever Straße endlich mit einer regulären Buslinie an das ÖPNV-Netz angeschlossen werden. „Seit mittlerweile acht Jahren setze ich mich dafür ein, dass die Anwohnerinnen und Anwohner des Wohngebietes endlich eine reguläre Buslinie erhalten“, erklärt unser Parteivorsitzender Sascha Karbowiak. Der 31-jährige Stadtverordnete betreut seit vielen Jahren das Stadionviertel. Die ÖPNV-Anbindung der Klever Straße hat er erstmals im Jahr 2011 zusammen mit Ingeborg Arndt von den Grünen auf die Tagesordnung des Neusser Planungsausschusses setzen lassen. 

Taxibus wird nicht angenommen

Aktuell können die Anwohnerinnen und Anwohner nur einen Taxibus nutzen. Dieses Angebot wird allerdings nicht angenommen. Der Taxibus kann aktuell in der Woche nur an acht festgelegten Zeiten genutzt werden. Am Wochenende sind es sogar nur zwei Zeitkorridore. Nach Aussage der Anwohnerinnen und Anwohner sind die unattraktiven Fahrtzeiten Hauptursache für die geringe Akzeptanz des Taxibusses. Zudem ist zur Nutzung des Taxibusses eine vorherige telefonische Reservierung notwendig.

SPD beantragt frühere Umsetzung

„Wir als Neusser SPD haben das Thema in den vergangenen Jahren regelmäßig auf die Tagesordnung des Planungsausschusses gesetzt“, erklärt Karbowiak. Auch in der kommenden Sitzung des Planungsausschusses werden sich die Ausschussmitglieder auf Antrag der SPD erneut mit der ÖPNV-Anbindung der Klever Straße beschäftigen müssen. „Wir möchten versuchen, eine frühere Umsetzung auf den Weg zu bringen“, erklärt Karbowiak. In einer Stadt, die mehr Bürgerinnen und Bürger für den ÖPNV gewinnen möchte, muss es möglich sein, ein Wohngebiet mit knapp 800 Einwohnern zügig an das ÖPNV-Netz anzuschließen.