In der Stadt Neuss müssen dringend weitere bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Denn die langen Wartelisten bei den Wohnungsunternehmen und die hohen Mieten sind aus unserer Sicht eines der größten Probleme in der Stadt Neuss. Genau aus diesem Grund versuchen wir als SPD Neuss bei allen Bauprojekten möglichst viele bezahlbare Wohnungen zu schaffen. „Projekte ohne bezahlbare Wohnungen lehnen wir im Gegensatz zu CDU und Grünen im Stadtrat ab“, sagt unser Parteivorsitzender Sascha Karbowiak. Wir versuchen aber auch auf anderen Wegen weitere bezahlbare Wohnungen für möglichst viele Neusserinnen und Neusser entwickeln zu können. Auf unseren Antrag hin hat der Stadtrat aus diesem Grund vor einiger Zeit den „Ankauf von Belegungsrechten“ beschlossen.

 

Teure Wohnungen bezahlbar machen

Unter dem komplizierten Titel verbirgt sich eigentlich eine relativ einfache Sache: Die Stadt Neuss darf Vermietern von teuren Wohnungen einen monatlichen Zuschuss zahlen, damit die Wohnung im Gegenzug für Neusserinnen und Neusser mit niedrigem Einkommen bezahlbar wird. Die Stadt Neuss übernimmt quasi einen Teil der vom Vermieter geforderten Miete. Um das abzusichern, wird zwischen der Stadt Neuss und dem Vermieter ein Vertrag abgeschlossen. Denn der Vermieter bekommt den monatlichen Zuschuss nur, wenn er sich verpflichtet, die Wohnung für mindestens zehn Jahre an Neusserinnen und Neusser mit einem niedrigen Einkommen zu vermieten.

 

Eingeschlagenen Weg von Bürgermeister Reiner Breuer fortsetzen

„Wir sind davon überzeugt, dass wir die von Bürgermeister Reiner Breuer eingeleitete Kehrtwende in der Wohnungspolitik mit dem Modell unterstützen können“, sagt unser Stadtverordneter Karlheinz Kullick. Der Vorsitzende des Sozialausschusses begrüßt es, dass insbesondere der Bauverein seit der Wahl von Reiner Breuer keine „Luxushäuser“ mehr baut. „Denn die Flächen für neue Wohngebiete sind endlich, weswegen der Bau von bezahlbaren Wohnungen für uns Vorrang hat“, sagt Karlheinz Kullick.

 

Die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen

Leider hat die CDU in den letzten Amtsjahren von Altbürgermeister Herbert Napp bei vielen Bauprojekten auf den Bau von bezahlbaren Wohnungen verzichtet. So wurden beispielsweise am „Marianum“, auf dem Gelände der ehemaligen Musikschule an der Lützowstraße, beim „Kamilluspark“ im Bereich des Glehner Wegs oder auf dem Gelände des ehemaligen Finanzamtes an der Schillerstraße ausschließlich Luxuswohnungen und -häuser gebaut, die sich nur ein sehr kleiner  Teil der Neusserinnen und Neusser leisten können. „Wir werden im Stadtrat dafür kämpfen, dass sich solche Entscheidungen nicht wiederholen“, verspricht unser Vorsitzender Sascha Karbowiak.

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Weitere Informationen finden Sie hier auf dem Webangebot der Stadt Neuss (Externer Link)

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