In der Arbeitsgruppe Sportentwicklung und im Sportausschuss der Stadt Neuss werden aktuell die in die Jahre gekommenen „Sportförderrichtlinien“ überarbeitet. In den Richtlinien ist festgelegt, nach welchen Kriterien der Freizeit- und Leistungssport durch die Stadt Neuss gefördert wird. „Wir möchten uns dafür einsetzen, dass der Spitzensport in Neuss zukünftig stärker gefördert wird“, erklärt unser Parteivorsitzender Sascha Karbowiak.

 

SPD wollte schon vor einem Jahr ein Konzept

Gemeinsam mit Tören Welsch, unserem sportpolitischen Sprecher, hat er bereits im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag in den Sportausschuss eingebracht. Die Verwaltung sollte mit dem Antrag beauftragt werden, ein Konzept zur Förderung des Bundesliga-Mannschaftssports zu entwickeln. Außerdem sollten hierfür nach unserer Ansicht 50.000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Ein solches Budget zur gezielten Förderung des Bundesliga-Sports gibt es in der Stadt Düsseldorf seit vielen Jahren. So weit wollten die anderen im Stadtrat vertretenen Parteien damals noch nicht gehen. Zunächst einmal sollte in der Arbeitsgruppe und im Sportausschuss über ein mögliches Konzept diskutiert werden.

 

Spitzensport ist Aushängeschild der Stadt

„Wir müssen als Stadt ein Interesse daran haben, dass unsere Bundesligisten konkurrenzfähig bleiben“, sagt Tören Welsch. Vereine wie der gerade wieder in die 1. Tennis-Bundesliga aufgestiegene TC Blau Weiss Neuss, die Voltigierer des RSV Neuss-Grimlinghausen oder der HTC Schwarz-Weiß Neuss sind „Aushängeschilder der Stadt Neuss“. Auch die Wirtschaftsförderung und Neuss Marketing müssten hier versuchen, die Vereine noch besser zu unterstützen.

„Wir würden es begrüßen, wenn die Vereine und ihre Veranstaltungen stärker in das städtische Marketing einbezogen werden und die Wirtschaftsförderung bei der Sponsorensuche unterstützt“, erklärt Sascha Karbowiak. Bei allen Bemühungen um den Spitzensport werden wir als SPD selbstverständlich auch den Freizeitsport weiter im Blick behalten.

 

Bürgermeister Breuer hat umfangreiche Investitionen in die Sportinfrastruktur vorgenommen

„In den vergangenen Jahren wurden unter Bürgermeister Reiner Breuer bereits umfangreiche Investitionen in die Sportinfrastruktur auf den Weg gebracht“, sagt Tören Welsch. Exemplarisch verweist er auf den Bau mehrerer Kunstrasenplätze, den Bau eines Leichtathletikzentrums auf der Ludwig-Wolker-Anlage und die vorgesehenen Investitionen in den Hockey- und Tennissport im Jahnstadion.

„Wir müssen aber zukünftig auch viel stärker an andere Sportarten denken, die in den vergangenen Jahren viel zu kurz gekommen sind“, sagt Tören Welsch. Aus diesem Grund werden wir in der kommenden Sitzung des Sportausschusses einen Antrag einbringen, um an Verbesserungen für die Voltigierer des RSV Neuss-Grimlinghausen arbeiten zu können. „Wir möchten parteiübergreifend im Sportausschuss überlegen, wie wir den Verein unterstützen können“, sagt Tören Welsch.