Der Planungsausschuss der Stadt Neuss wird sich am 30. Januar auf unsere Initiative hin mit dem Bau eines Parkhauses oder einer Tiefgarage auf dem Gelände des Lukaskrankenhauses beschäftigen. „Die Anwohner beklagen seit vielen Jahren die Parkprobleme rund um das Krankenhaus, wir möchten hier endlich eine dauerhafte Lösung erreichen.“, erklärt unser Neusser SPD-Vorsitzende Sascha Karbowiak. Denn nach Aussage der betroffenen Anwohner werden die Parkprobleme insbesondere von Mitarbeitern und Besuchern des Lukaskrankenhauses und der medicoreha verursacht.

Parkhaus neben Lukaskrankenhaus

Erste Verbesserungen auf den Weg gebracht

Auf unseren Antrag hin hat sich der Planungsausschuss bereits mehrfach mit den Parkproblemen im Lukasviertel beschäftigt. Bei der letzten Beratung signalisierten erstmals auch Vertreter von CDU und Grünen, dass sie den Bau eines Parkhauses unterstützen würden. Das Lukaskrankenhaus hat auf unsere Initiative zugesagt, in einem ersten Schritt 68 zusätzliche Parkplätze auf dem Krankenhausgelände einzurichten. Diese Parkplätze werden voraussichtlich bereits im ersten Quartal 2020 eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf 276.000 Euro. Die Benutzung des Besucherparkplatzes ist jetzt außerdem für die ersten 30 Minuten kostenlos. 

Neues Beschilderungskonzept erarbeiten lassen

Neben dem Bau eines Parkhauses beantragen wir zudem die Umsetzung eines optimierten Beschilderungskonzeptes. „Aktuell gibt es beispielsweise auf der Preußenstraße und auf dem Konrad-Adenauer-Ring keine Hinweisschilder auf das kostenlose Parkangebot.“, kritisiert Sascha Karbowiak. Außerdem regt er an, durch Piktogramme auf der Straße oder zusätzliche Schilder besser darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Ehrlichstraße um eine Anliegerstraße handelt.

Widerrechtliches Parken verhindern

Auf Wunsch der Anwohner soll die Stadt Neuss durch unseren Antrag auch prüfen, wie das eigentlich verbotene Parken in der Ein- oder Ausfahrt der Ehrlichstraße zukünftig verhindert werden kann. „Wir möchten beispielsweise das Aufstellen von Absperrpfosten oder anderen aus Sicht der Stadt Neuss geeigneten Maßnahmen prüfen lassen.“, erklärt Sascha Karbowiak.