Trinkbrunnen für Neuss
Trinkbrunnen mit Neusser Stadtwappen (Symbolbild)

Nach zweijähriger Diskussion kommt endlich Schwung in die Sache: Der Umweltausschuss hat am Mittwoch die Errichtung von öffentlichen Trinkbrunnen in Neuss beschlossen. „In Nachbarstädten wie Düsseldorf gibt es solche Brunnen schon seit Jahren“, sagt unser Stadtverordneter Marc Vanderfuhr. Die öffentlichen Trinkbrunnen dienen besonders im Sommer als willkommene Erfrischung. „Ob die Bürger nur einen kleinen Schluck trinken, oder ihre Wasserflaschen auffüllen, kostenloses und einfach zugängliches Trinkwasser ist ein Gewinn an Lebensqualität für die Stadt“, so Marc Vanderfuhr weiter.

Auftrag des Aufsichtsrat der Stadtwerke

Wann und wo die Neusser Bürger in den Genuss dieses Wassers kommen können, liegt jetzt neben der Stadt auch an den Stadtwerken. Gemeinsam werden sie ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Allzu lange sollte dies nicht dauern, da die Stadtwerke bereits Ende 2019 von ihrem Aufsichtsrat mit der Aufstellung von Trinkwasser-Brunnen beauftragt wurde.

Auch dort war Marc Vanderfuhr die treibende Kraft. Schließlich sitzt der 33-Jährige nicht nur für uns im Umweltausschuss, sondern auch im Aufsichtsrat der Stadtwerke. „Ich hoffe, dass wir die ersten Trinkbrunnen bereits in ein paar Monaten einweihen können“, sagt Marc Vanderfuhr. Denn die heißen Sommer der letzten Jahre machen Dehydrierung zu einem sehr großen Gesundheitsrisiko, besonders für Kinder und ältere Menschen.

Trinkbrunnen bereits 2018 beantragt

Öffentliche Trinkbrunnen stehen bereits seit längerer Zeit auf unserer Agenda. Bereits im Jahr 2018 haben wir einen entsprechenden Antrag eingebracht. Der Umweltausschuss hatte daraufhin beschlossen, die Machbarkeit zu prüfen. Dies führte jedoch bislang zu keinem konkreten Ergebnis.

Neben der Anzahl und den möglichen Standorten der Brunnen müssen Stadt und Stadtwerke nun auch klären, welche Modelle aufgestellt werden. Brunnen, die nur auf Knopfdruck Wasser ausgeben,  sparen zwar Wasser, kosten dafür allerdings deutlich mehr im Unterhalt. Auch die äußere Gestaltung der Brunnen dürfte zu regen Diskussionen führen.