Immer mehr Neusserinnen und Neusser wünschen sich eine echte „Mobilitätswende“, die langfristig durch autoreduzierte Quartiere zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität und zu einer besseren Lebensqualität führen kann. Das wird nach Ansicht der Neusserinnen und Neusser nur gelingen, wenn zukünftig mehr Bürger häufiger auf das Auto verzichten. Aus diesem Grund setzen wir uns als SPD Neuss schon seit vielen Jahren für die Erstellung eines Mobilitätsentwicklungsplanes ein.

Stärkung von Radverkehr, Bus und Bahn 

„In einem Mobilitätsentwicklungsplan soll eine Strategie für die gesamte Stadt erarbeitet werden, wie wir den Radverkehr und das Bus- und Bahnfahren stärken können und alle Verkehrsträger besser miteinander vernetzen können“, sagt unser Parteivorsitzender Sascha Karbowiak. Genau aus diesem Grund haben wir uns bereits 2014 und 2017 im Stadtrat für die Aufstellung eines solchen Entwicklungsplanes eingesetzt. „Leider war das damals noch nicht mehrheitsfähig“, so Sascha Karbowiak weiter. Unser Bürgermeister Reiner Breuer hat unsere Initiativen aber nicht vergessen – und jetzt die Erstellung eines Mobilitätsentwicklungsplanes auf den Weg gebracht. 

Erfolgreiche Umsetzung in der Stadt Ibbenbüren

Dass das richtig ist, kann man aktuell in der nordrhein-westfälischen Stadt Ibbenbüren beobachten. Die Stadt stand 2018 vor den gleichen Herausforderungen: Es gab ein veraltetes Verkehrskonzept, was sich fast nur mit dem Autoverkehr beschäftigt hat und die angespannte Verkehrssituation führte regelmäßig zu Staus oder Parkproblemen. Aus diesem Grund hat die Stadt ein Verkehrsbüro mit der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt. Die Bürgerinnen und Bürger wurden in „Bürgerworkshops“ intensiv in die Erarbeitung einbezogen. Aus den gemeinsam erarbeiteten Erkenntnissen entwickelte das Verkehrsbüro anschließend ein Handlungskonzept mit vielen ganz konkreten Einzelvorschlägen.

Auch in Neuss werden die Bürger beteiligt

Auch in der Stadt Neuss soll die Erarbeitung des Mobilitätsentwicklungsplanes mit einer breiten Bürgerbeteiligung erfolgen. „Es ist richtig und wichtig, dass die Neusserinnen und Neusser in Stadtteilkonferenzen in den Prozess eingebunden werden“, sagt Sascha Karbowiak. Denn in unserer Stadt gibt es vielfältige Stadtteile, die mitunter ganz unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen mit einer „Mobilitätswende“ verknüpfen. 

ÖPNV-Offensive und Stärkung des Radverkehrs

„Wir werden uns als SPD Neuss weiterhin für die Stärkung des Radverkehrs und des Bus- und Bahnfahrens einsetzen“, verspricht Sascha Karbowiak. Wir möchten erreichen, dass ein 365-Euro-Jahresticket für Busse und Bahnen in Neuss entwickelt werden kann. „Im ersten Schritt sollte aber zwischen Düsseldorf und Neuss endlich wieder die Preisstufe A eingeführt werden“, so Sascha Karbowiak weiter. Und auch die vorhandenen Lücken im Radwegenetz müssen weiter konsequent geschlossen werden. Auch für die Radfahrer haben wir als SPD Neuss bereits wichtige Initiativen auf den Weg gebracht, beispielsweise den flächendeckenden Ausbau von Fahrradboxen.